Nachdem das Gebiet auf der Grossen Scheidegg bei Grindelwald letztes Jahr von einer kleineren Gruppe von Hangflugbegeisterten getestet wurde, ging es diesmal in die Breite: 7 Piloten, 3 mit «Anhang», trafen sich fürs Wochenende auf der Grossen Scheidegg. Das dortige Berghotel bietet vom 2-Bettzimmer über Touristenzimmer bis hin zum Massenlager Optionen für jeden Geschmack und Portemonnaie. Mit einer Hotelreservation darf man sogar mit dem Auto hochfahren, ansonsten nur mit dem (teuren) Grindelwald-Bus. Oben angekommen ging es dann auf den kurzen Weg zum Fluggelände, wer die Fideriser Heuberge kennt, wird die wenigen hundert Meter und kaum Höhenmeter zu schätzen wissen. Da kann man auch mal was im Auto vergessen und zum Zmittag ins Bergrestaurant gehen.

Es hatte nicht sooo viel Aufwind aus der richtigen Richtung (Fliegen ist nur nach Westen erlaubt, nach Osten über der Wildruhezone ist es streng verboten und wird kontrolliert), aber die Thermik war mehrheitlich gut und das genügte vollauf, um lange Flüge zu ermöglichen.

Es gab zwar einige Hoppalas wie sich selbstständig machende Luftschrauben vor und nach dem Start, gelockerte Seitenruder, defekte Servos und ab und zu eine heftige Landung. Haben wir aber alles gemeistert, ein Attacko wurde - wie man auf den Bildern sieht - sogar gemeinsam und fachmännisch repariert.

Am Abend dann konnten wir die Stimmung auf der Terrasse geniessen (bzw. Flieger reparieren 😉), bevor es zum Essen ins Restaurant ging. Das Frühstück am nächsten Morgen war reichhaltig und wir konnten gestärkt in den 2. Tag starten.

Klare Sache, nächstes Jahr sind wir wieder dort!

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