




Sportflyers 2024
- Christoph Obrist
Bei erneut perfektem F3A-Wetter empfängt die Modellfluggruppe Uster auch in diesem Jahr insgesamt 11. Piloten in den Kategorien Sportflyers-Basics, Sportflyers-Upper und Jet-Flyers zum Wettbewerb. Besonders erfreulich ist auch die Teilnahme zweier Piloten aus dem eigenen Verein. Chris Seidel und Yanick Diggelmann fliegen im Jet-Flyers-Programm mit.
Dank den durchgehend idealen Wetterverhältnissen und der überschaubaren Teilnehmerzahl, können in allen drei Kategorien volle vier Wertungsdurchgänge geflogen werden. Nach Streichung des schlechtesten Durchganges, ergibt sich mit der Schlussabrechnung folgende Rangierung;
Sportflyers-Basics
1. Rang (352 Pkt.) Amé Jerike
2. Rang (323 Pkt.) Joshua Debernardi
3. Rang (304 Pkt.) Tobias Zemp
Sportflyers-Upper
1. Rang (596 Pkt.) Rodito Nussbaumer
2. Rang (554 Pkt.) Peter Ott
3. Rang (525 Pkt.) Michael Bucher
4. Rang (452 Pkt.) Felix Gassmann
5. Rang (441 Pkt.) Oliver Jerike
6. Rang (427 Pkt.) Rudolf Schmid
Jet-Flyers
1. Rang (278 Pkt.) Rodito Nussbaumer
2. Rang (246 Pkt.) Christian Seidel
3. Rang (219 Pkt.) Yanick Diggelmann
Nach einem gelungenen Tag schaut man immer in zufriedene Gesichter. Das ist uns als Verein auch bei diesem Sportflyers wieder gelungen. Ich schätze mein Helferteam im Gastro-Bereich oder im Flugbetrieb und die NOS schätzt die stabile Organisation.
Vielen Dank allen Helferinnen und Helfern für die erneut problemlose Durchführung.
Speziell bedanken möchte ich mich bei Trudi Rüegg und Roland Wittwer für die jahrelang perfekt organisierte Festbeiz. Sie haben beide für sich entschieden, dass es nun genug sei, und geben diese Aufgabe jetzt gerne an eine noch zu findende Nachfolge ab. Nochmals Herzlichen Dank für eure Unterstützung!






MGU-Hangfliegen im Grunggis NW
- Christoph Obrist
Auf Einladung von unserem Vereinsmitglied Stefan Schmid, hatten wir MGUler erstmals die exklusive Gelegenheit, einen Hangflugtag auf "seinem Hang" beim Grunggis oberhalb Wolfenschiessen/Dallenwil im Kanton Nidwalden zu geniessen.
Ausgerüstet mit allem für das Hangfliegen notwendige - insbesondere Sonnencreme, Sonnenschutz, Getränke, Picknick und natürlich den Hangseglern und Fernsteuerungen - machte sich ein kleines Grüppchen hangfluginteressierte Vereinsmitglieder auf den Weg in Richtung Innerschweiz. Treffpunkt war der Parkplatz Hüttismatt oberhalb Wolfenschiessen mit den Koordinaten 46.9211963 / 8.4166234. Der Parkplatz ist nur über die private Bergstrasse der Flurgenossenschaft Buoholzbachgebiet und mit deren Fahrbewilligung erreichbar. Mit Sack und Pack und natürlich den Segelfliegern ausgerüstet, ging es zu Fuss in der Höhenlinie weiter. Nach ca. 15 Minuten Marsch begrüsste uns Stefan und zeigte uns sogleich seinen Bergflugplatz. Eine frisch gemähte Wiese, ausgestattet mit ansteigender, breiter Landepiste. Perfekt! Etwas später durften wir Stefans Hangar in einem ehemaligen Kuhstall bestaunen. Dort wartet permanent eine beachtliche Anzahl fixfertig montierter und flugbereiter Segler auf ihren nächsten Einsatz!
Nach einem Kaffee hoch über dem Tal in Stefans Ferienhaus, erlaubten uns die Wetterverhältnisse erste Start-, Flug- und Landeversuche. Starten am Hang ist meist kein grosses Problem. Fliegen am Hang auch nicht wirklich. Aber das Landen hangaufwärts mit Rückenwind hat doch noch seine Tücken. Ein paar mutige Versuche später, mit genügend Anfluggeschwindigkeit und der richtigen Höhe im Gepäck, gelingt auch das dem versierten Piloten. So vergeht der Tag mit Fliegen und Geniessen. Mal ist es ordentlich gut. Mal ist es eher zäh und anspruchsvoll. Froh über die eingebaute und von Stefan dringend empfohlene Elektrothermik sind wir immer wieder. Empfohlene Elektrothermik deshalb, weil wer an diesem Hang die zur Landung notwendige Höhe unterschreitet oder verpasst, kann keine Landung auf Sicht mehr machen. Der Flieger verschwindet hinter einer Kante und ist nicht mehr sichtbar! Mit einem Elektrosegler kann oder sollte das nicht passieren.…
Vom erlebten sehr zufrieden, gabs zum Abschluss noch Würste vom Grill und ein kurzes und geselliges Zusammensein. Es war ein toller und schöner Hangflugtag. Was will das Hangfliegerherz mehr.
Vielen Dank Stefan, dass wir Gast in deinem Reich sein durften. Gerne wieder!










Wasserfliegen am Walensee 25.5./1.6.
- Martin Wunderli
Es hat schon Tradition, unser Wasserflug Event am Walensee: Wie immer um Pfingsten machen wir uns auf den Weg nach Murg. Man kennt uns dort inzwischen, weiss, dass wir umsichtig fliegen, und daher ist die Genehmigung kein Problem (Gemeinde und Walenseeschifffahrt). Am 25.5. gingen wir mit 5 Piloten an den Start, 3 Neueinsteiger (Yanick, Emil und Joel) darunter: Sowas macht Spass! Die Flightline war dementsprechen auch gross (Bild 2 im Slider).
Alles war vertreten, Flugboote (Dynam Catalina und Avios Albatros), Schaum-Indoor Modell (RC Factory Crack Beaver), 3D-Flieger, 3D-gedruckte Flieger, Avios Bush Mule, E-Flite Slow Ultra Stick usw.). Wie immer war auch der Rettungskreuzer dabei, wobei wir diesmal mit dem SUP von Joel viel besser und effizienter unterwegs waren (Bild 3). Und auch sein mussten, gab es doch einige unoptimale Landungen – äh – Wasserungen.
Im Nachhinein sieht man auf den Fotos manchmal Überraschendes. Dass eine Ladung sehr schön war (Bild 4) oder dass man dem Piloten besser die Fernsteuerung abnehmen sollte (Bild 5). Und dass Rauch bei einem Schaumflieger mit Elektroantrieb absolut keine gute Sache ist (Bild 6). «Selbst schuld Martin», muss ich sagen, wenn ein Flieger senkrecht ins Wasser eintaucht, dann Finger weg vom Gashebel und bergen lassen. Nicht selbst versuchen, noch an Land zu kriechen…
Auch gegrillt wurde wieder, der Grill kam aber auch mit den Würsten von 5 hungrigen Piloten gut zurecht (Bild 8). Zudem gut, dass der nahe Campingplatz mit Getränken und Desserts perfekt platziert war, die Camper haben unsere «Show» auch wieder sehr genossen.
Das Highlight war aber sicher das Filmen der Flüge der Catalina und der Slow Ultra Stick von einer Kameradrohne aus (natürlich mit A2-zertifizierten Piloten und Spotter): Geniesst den Film!
Beim zweiten Termin am 1.6. hat es nur noch der harte Kern der Wasserflieger nach Murg geschafft 😉: Der Wetterbericht war zu unsicher! Und er sollte sich als wahr erweisen, die Blache als Regenschutz war bitter notwendig (Bild 9). Aber wir (Joel und ich) konnten eine neue Bekanntschaft schliessen, David Wyss, der Präsident der Modellfluggruppe Churfirsten (Bild 10). Er wohnt in Murg 50m entfernt von «unserem» Fluggelände in einem Haus mit Seeanstoss (sowas Cooles…) und hat uns mit Material, Werkzeug und Tipps unterstützt. Danke David, man sieht sich sicher wieder an diesem schönen Ort.




1. Mai Fliegen 2024
- Martin Wunderli
Nachdem es noch vor wenigen Wochen wieder geschneit hatte, präsentierte sich das Fluggelände am 1. Mai in aller Pracht: Geputzt am 6. April war es eine Freude, bei sommerlichen Temperaturen “in die Luft zu gehen”!
Drei Schleppermaschinen standen bereit, um die Segler in die Thermik zu bringen. Aber auch benzingetriebene Acromaschinen, Impeller Jets und Motorsegler waren auf Platz (siehe Lineup im ersten Bild).
Dass die Thermik nicht so schlecht war, zeigt das letzte Foto in Slider: Vögel kreisten mit uns! Das Video zeigt dies nochmals wunderbar mit Dynamik.
Wie immer superschön auch das Interesse der Spaziergänger an unserem Hobby. Eine Familie mit zwei Buben blieb lange bei uns sitzen und erfragte einiges zu den verschiedenen Modellen. Lustig war, dass der Vater schon als kleiner Bub bei uns auf dem Platz am Zuschauen war!






Flugplatzputzete 2024
- Res Kägi
Die Flugplatzputzete 2024, ein Tag, an dem Gemeinschaftssinn und Tatendrang Hand in Hand gingen. Am 6. April versammelten sich Freiwillige, jung und alt, um den Flugplatz zu pflegen und zu verschönern.
Mit vereinten Kräften und unter strahlendem Frühlingshimmel wurden Pistenränder von überwachsenem Gras befreit, Unebenheiten im Rasen geglättet und Unkraut entfernt. Die Hütte erstrahlte nach dem Aufräumen in neuem Glanz, und selbst das Einschlagen eines Pfahles wurde zur gemeinschaftlichen Beratungsangelegenheit – unter der wachsamen Aufsicht von mindestens 24 Augen…. , versteht sich.
Der Lohn für die Mühen? Geselliges Beisammensein und der Duft von Grill-Bratwürsten, die in freundschaftlicher Atmosphäre genossen wurden.
Ein Tag, der nicht nur den Flugplatz, sondern auch den Gemeinschaftsgeist bereicherte.